Eines der Hauptprobleme in Teichen ist ausufernder Algenwuchs, der erfahrungsgemäß durch extrem hohe pH-Werte infolge des Mangels an Kohlensäure entsteht. Fehlende Kohlensäure führt zu einer Massenentwicklung von Algen, die darauf nicht angewiesen ist. Je mehr Algen wachsen, je mehr steigt der pH-Wert in für Teichbewohner gefährliche Bereiche bis pH 10 und höher an.
Wasserpflanzen sind die eigentliche Konkurrenz gegen übermäßigen Algenwuchs und auf hauptsächlich auf Kohlensäure angewiesen. Mit dem in ECO AlgenControl enthaltenen organischen Materialien wird akuter Kohlenstoffmangel ausgeglichen. Dadurch werden gefährliche pH- Bereiche vermieden und der Pflanzenwuchs optimiert.
Licht ist die eigentliche Nahrung von Algen. Mit Hilfe des Lichts werden Nährstoffe wie Phospat und Nitrat in Zellen und Gewebe von Algen gespeichert. Wasserpflanzen wachsen auch bei weniger Licht, benötigen aber Kohlensäure sowie alle Haupt- und Mikronährstoffe. Weil Algen nur auf Licht angewiesen sind, vermehren sie sich sowohl in nährstoffreichen als auch in extrem nährstoffarmen und sehr klaren Gewässern. Im Kohlenstoffdünger Bellvital ECO AlgenControl sind Huminstoffe enthalten, die das Wasser tönen, ohne es zu trüben. Dieser Nebeneffekt optimiert den Wuchs von Wasserpflanzen, die sich so gegenüber den viel lichtbedürftigeren Algen besser durchsetzen können und dadurch Algen sozusagen auskonkurrieren.
ECO AlgenControl besteht aus einer Rezeptur von hochkonzentriertem Granulat mit fermentiertem Stroh, wertvollen Fulvo- und Huminsäuren, Erlenrinde. Als Algenplage bezeichnet man die explosionsartige Zunahme von Schwebe- und Fadenalgen infolge von Nährstoffeinträgen ins Gewässer. Sonnenlicht und Temperaturanstieg begünstigen die Entwicklung. Insbesondere die Zufuhr von Phosphor und Stickstoff und Sonnenlicht sind für übermäßiges Wachstum verantwortlich. Besonders bei Kohlensäureentzug sind Algen im Vorteil, weil sie im Unterschied zu Wasserpflanzen auf Kohlensäure nicht angewiesen sind.
Als Algenblüte bezeichnet man fälschlicherweise jede Art von Wassereintrübung, auch wenn Schwebealgen die Trübung nicht verursachen. So genanntes „grünes Wasser“ kann auch andersfarbig aussehen, beispielsweise „rot“ , „braun“, „gelb“ oder einfach nur „trüb“ und die Sicht mehr oder weniger behindern. Schwebealgen können, müssen daran jedoch nicht beteiligt sein. Eine Algenblüte entsteht aus einer anfänglichen Trübung durch winzig kleine Schwebstoffe, die als Kolloide bezeichnet werden. Kolloide gelten als Wegbereiter der Algenblüte. Kurze oder lange Fäden bildende Algen werden umgangssprachlich als Fadenalgen bezeichnet und vermehren sich genau wie Schwebealgen auch, häufig explosionsartig. Sonneneinstrahlung, klares Wasser sowie fehlende Mineralstoffe und die falsche Pflanzenauswahl begünstigen die Vermehrung von Fadenalgen.
Auswirkungen: In den unteren Wasserschichten sterben Algen wegen Lichtmangel ab und werden durch Mikroorganismen zersetzt, die einen hohen Sauerstoffbedarf haben. In der Folge führt dann der Sauerstoffmangel zur Rücklösung von vorher gebundenem Phosphat, was erneut zur Eutrophierung und damit zum weiteren unerwünschten Algenwuchs beiträgt. Gleichzeitig reduzieren die beteiligten aeroben Mikroorganismen ihren Stoffwechsel oder stellen die Arbeit ganz ein. Hält dieser Zustand an, führt das zum „Umkippen“ des Gewässers wegen fehlenden Sauerstoffs. Bei Algenwuchs liegt regelmäßig gleichzeitig auch Kohlensäuremangel vor und es stellen sich hohe pH-Werte im extremen alkalischen Bereich von über 9 und 10 ein. Ein hoher pH-Wert bewirkt eine dramatische Reduzierung der Stoffwechseltätigkeit der für den Schadstoffabbau verantwortlichen Bakterien. Für Fische und alle übrigen Teichbewohner kann es jetzt zur Vergiftung durch Ammoniak kommen. Gleichzeitig droht, besonders nachts, Erstickung wegen Sauerstoffmangel.
Für die Kontrolle von ungehemmtem Algenwuchs sind biologische Konzepte chemischen Manipulationen vorzuziehen. Obwohl Algen für die vielfältige Lebensgemeinschaft eines Gewässers wichtig sind, bedroht der ungehemmte Wuchs die gesamte Lebensgemeinschaft des Teiches infolge steigenden pH-Werts und Sauerstoffmangel, besonders nachts. Die Verluste von Koi entstehen beispielsweise fast immer nach der Winterpause. Die Ursache sind sehr häufig Kiemennekrosen, die bei hohen pH-Werten durch giftiges Ammoniak entstehen. Das 3- Schritte-Konzept von Bellvital erlaubt eine effektive biologische Algenkontrolle.
Abhilfe bei trüben Wasser: Kolloide Trübstoffe sind Wegbereiter jeglicher Algenplagen und werden daher rechtzeitig, also noch bevor sich eine Algenblüte entwickelt, aus dem Teichwasser entfernt. Die Korrektur einer drohenden Fehlentwicklung besteht hauptsächlich darin, dass überschüssigen Nährstoffe reduziert und fehlende ergänzt werden, um ein optimales Nährstoffangebot für Wasserpflanzen und Mikroorganismen zu erzielen. Man spricht dabei vom so genannten C:N:P-Verhältnis. Hilfreich ist eine exakte Bestimmung der vorhandenen Nährstoffe durch eine Wasseranalyse im Bellvital-Labor. Nur so lassen sich die Ursachen bei Trübungen und einer Massenvermehrung von Schwebealgen und Fadenalgen erkennen. Mit dem Kombiprodukt AquaKlar 3 in 1 von Bellvital wird im ersten Schritt das Wasser durch das enthaltene AquaStabil-KH mit natürlichen Mineralien stabilisiert und der pH-Wert stabilisiert. Ein zu hoher pH-Wert wird reduziert und ein zu niedriger pH-Wert angehoben. Im zweiten Schritt werden feinste Schwebeteilchen und Algen verursachendes Phosphat durch Phase 2, AquaKlar(flüssig), gebunden. Das Resultat wird schon in wenigen Stunden sichtbar: Klares und gesundes Wasser. Damit es so bleibt, wird vorbeugend noch die 3. Phase des Kombiprodukts Bellvital HuminExtrakt dem Wasser zugegeben. Durch seine natürlichen Inhaltsstoffe wird das Wasser getönt, ohne es zu trüben, Algen verursachendes Sonnenlicht wird gefiltert und Fulvosäuren unterstützen Fisch- und Pflanzengesundheit. Werden anschließend noch einige hydroponische Pflanzenschwimminseln IslaPlanta eingesetzt, bleibt das Wasser erfahrungsgemäß klar.
Ganz anders muss bei Algenplagen durch Fadenalgen vorgegangen werden, wenn beispielsweise bei scheinbar klarem Wasser bereits eine Massenentwicklung von fädigen Algen eingesetzt hat. Droht der Wuchs von Fadenalgen eine störende Größenordnung anzunehmen, muss umgehend gehandelt werden. Ein lokal wirkendes Mittel, wie Bellvital AlgenStopp O2-Clean ist einem systemisch wirkenden Mittel, bei dem der gesamte Teichinhalt behandelt werden muss, unbedingt vorzuziehen. Systemisch wirkende Mittel enthalten häufig Kupfer, ein Schwermetall, das sich im Gewässer anreichert und dann zusätzliche Probleme bereitet. Auch ist meistens der Literinhalt eines Teiches nicht bekannt, so dass eine exakte Dosierung nicht möglich ist. Im Unterschied dazu ist ein lokal wirkendes Mittel, wie das Kombiprodukt Bellvital AlgenKur 3 in 1 problemlos und erfreulicherweise auch noch besonders einfach und sparsam in der Anwendung. Ein wichtiger Teil des Wirkstoffes besteht aus Sauerstoff und darf darum auch in naturnahen Schwimmteichen angewendet werden.
Abhilfe bei Algenplagen durch Fadenalgen: Schnell wirksam ist eine Algenvernichtung mit dem Kombi-Produkt Algen-Kur 3 in 1 von Bellvital mit 3 Inhaltsstoffen. Zunächst werden die Fadenalgen mit AlgenStopp O2-Clean beseitigt und in einem zweiten Schritt Algen verursachendes Phosphat mit PhosEx O2-Depot unlöslich gebunden. Dieser zweite Schritt erfolgt sofort nach dem Absterben der Fadenalgen, weil aus den abgestorbenen Algenzellen unmittelbar Algen verursachendes Phosphat in den Wasserkreislauf zurück gelangt. Die AlgenKur 3 in 1 ist beendet, wenn nach der Behandlung ein ebenfalls im Kombiprodukt enthaltene Konzentrat von Microorganismen für die Wiederherstellung der Mikrofauna aktiviert wird. Aktive Microorganismen produzieren Kohlensäure, die einen zu hohen pH-Wert senkt. Auch der Schlammabbau wird effektiver und die Gleichgewichtslage des Gewässers damit nachhaltig verbessert. Wenn anschließend genügend hydroponische Pflanzenschwimminseln IslaPlanta eingesetzt werden, Geröll gegen mineralisches Bellvital Teichgranulat ausgetauscht wird, geht der Algenwuchs infolge Nährstoffentzug und Lichtlimitierung deutlich zurück.
Tipp: Wer regelmäßig Probleme in seinem Teich mit Algen, Fischkrankheiten oder Pflanzenwuchs hat, sollte einmal über brauchbare Alternativen zur heute üblichen technisch orientierten Betriebsweise von Teichgewässern nachdenken. Nur eine biologische Reinigung, wie sie beispielsweise mit dem modularen Bellvital– Reinigungsmanagement zur Verfügung steht, kann Algenverursacher, insbesondere Phosphat und Nitrat optimal kontrollieren. Weil mechanische Filter dazu nicht in der Lage sind, ist eine zusätzliche biologische Reinigungsstufe zwingend für eine dauerhafte Verhinderung von Algenplagen. Als effektivste biologische Reinigungs- oder Klärstufen haben sich Bellvital– Bodenfilter in Kombination mit hydroponischen IslaPlanta Pflanzen-Schwimminseln erwiesen.
Aggressives Leitungs- und Brunnenwasser wird nach der Zugabe biologisch brauchbar und die empfindliche Schleimhaut von Fischen geschützt sowie der Pflanzenwuchs verbessert.